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Was ist Kunstradfahren?

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Das Kunstradfahren gilt - neben Radball und Radpolo - als eine Disziplin des Hallenradsports. Es ist eine artistische Sportart sowohl für Jungen als auch für Mädchen, wobei zu frei gewählter Begleitmusik turnerisches Können auf dem Rad gezeigt wird.

Kunstradfahren wird ausschließlich in der Halle auf einer Fahrfläche von 11 x 14 Meter betrieben. Als Orientierung innerhalb dieser Fläche dienen ein Mittelpunkt sowie um diesen zwei Kreise à 4 Meter bzw. 8 Meter Durchmesser.

Sportgeräte sind spezielle Fahrräder ohne Bremsen, mit starrer Hinternabe, einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 und vier angebrachten Auftritten (Dornen) an den Radachsen.

Im Kunstradfahren kennt man vier Arten der Fortbewegung: das Niederradfahren vorwärts und rückwärts (Vorder- und Hinterrad befinden sich am Boden) und das Steigerradfahren vorwärts und rückwärts (nur das Hinterrad berührt den Boden).

Das Kunstradfahren ist eine Leistungssportart, wobei für einen Wettkampf ein Fahrprogramm erstellt wird, dass sich diese Kür aus Einzelübungen aus dem international gültigen Reglement zusammensetzt. Der Sportler wählt diese Übungen aus einem Repertoire von etwa 120 Übungen aus. Dabei ist die jeweilige Bewegungsausführung - ähnlich wie im Turnen - weitestgehend vorgeschrieben.

Die jeweilige Kür, bestehend aus maximal 30 Einzelübungen, muss in einer Fahrzeit von bis zu fünf Minuten absolviert werden. Sie kann bestimmte Grundelemente (wie rückwärts fahren oder Stillstände), statische Übungen (wie Stände bzw. Sitze auf Dornen, Sattel oder Lenker), statische turnerische Elemente (wie Handstände oder Stützwaagen), Steigerübungen, Drehungen (bzw. Pirouetten), Übergänge sowie Sprünge und Hocken beinhalten. Die Reihenfolge und Schwierigkeit der Übungen kann dabei nahezu beliebig gewählt werden, muss aber vorher schriftlich in Form eines Wertungsbogens eingereicht und im Wettkampf so eingehalten werden.

Im Zweier-Kunstradfahren besteht eine Kür aus zwei Abschnitten. In einem Teil fahren zwei Sportler auf zwei Rädern - teilweise mit Griffverbindung der Hände - bestimmte Übungen, die auch vom Einer-Kunstradfahren bekannt sind. Einige Übungen werden auch synchron präsentiert. Im zweiten Teil nutzen die Sportler gemeinsam ein Rad. Ob auf zwei Rädern oder einem Rad begonnen wird, bleibt den Sportlern überlassen.

Je nach Schwierigkeit sind die Übungen im Reglement mit einer Schwierigkeitsziffer (Wertungsziffer) versehen. Die Summe der Punktwerte der einzelnen Programmelemente ergibt die Schwierigkeitspunktzahl.

Der Sportler hat die Übungen fehlerfrei, d.h. in korrekter Ausführung, richtiger Körperhaltung und vorgeschriebener Wegstrecke zu zeigen, um Punktabzügen zu entgehen. Der Sportler, der nach seiner Kür die meisten Punkte hat, geht als Sieger eines Wettkampfes hervor.

Eine präzise Ausführung der einzelnen Bewegungsabläufe, Gleichgewichtsgefühl, Ausdauer, Kraft, Konzentration, Dehnfähigkeit und etwas Mut sind wichtige Voraussetzungen für die Ausübung des Kunstradfahrens.

Der ehemalige Bundestrainer Heinz Pfeiffer (selbst Weltmeister 1958 und 1959 im Einer; Bundestrainer Kunstradsport von 1963 bis 1994) bezeichnete das Kunstradfahren einmal als “die vollendete Version des Gerätturnens”.

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